Existenzgründung / Start-ups

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Persönliche Beratungen zu Fragen der Existenzgründung und -sicherung

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Beratungen und Stellungnahmen zu öffentlichen Kreditanträgen und anderen Förderprogrammen gegenüber Banken und Institutionen

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Geschäftsideen zum Erfolg bringen

Mit dem Gründerstipendium unterstützt NRW innovative Gründer finanziell

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt innovative Gründer_innen mit einem monatlichen Stipendium in Höhe von 1.000 Euro für maximal ein Jahr. Wer vor oder am Anfang einer Existenzgründung steht, erhält durch das Stipendium die Chance, seine / ihre Geschäftsidee in einem zukunftsträchtigen Technologiebereich oder in Bezug auf neue innovative Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und zum Erfolg zu bringen.

Im Rahmen des Gründerstipendiums NRW sind die Startercenter NRW bei der IHK Düsseldorf, bei der Handwerkskammer Düsseldorf und beim Kreis Mettmann als gemeinsames Gründungsnetzwerk akkreditiert und übernehmen damit zwei wesentliche Funktionen: Zum einen unterstützen sie die Gründer_innen mit Rat und Tat, zum anderen organisieren und begleiten sie den Auswahlprozess der Bewerber_innen durch eine qualifizierte Jury.

Am 18. September 2018 fand die erste Jurysitzung in der IHK Düsseldorf statt. Insgesamt acht Bewerber – fünf Teams und drei Einzelpersonen – präsentierten ihre Ideen. Die drei Jurorinnen und Juroren, Heike Körner (Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann), Claudia Schulte (Handwerkskammer Düsseldorf) und Dr. Nikolaus Paffenholz (IHK Düsseldorf), sprachen sechs Empfehlungen für das Gründerstipendium aus. Zwei Bewerber_innen wollen ihr Gründungskonzept aufgrund von Anregungen aus der Jury überarbeiten und gegebenenfalls erneut antreten. Mit der Entscheidung der Jury erhalten zehn Gründer_innen die Gelegenheit, eine Förderung ihrer Ideen in einer maximalen Höhe von insgesamt 120.000 Euro zu erhalten. Wegen des großen Interesses folgten im Jahr 2018 zwei weitere Jurysitzungen.

IHK-Kompass führt durch den Förder-Dschungel

Der IHK-Förderkompass hilft nun auch bei innovativen und digitalen Projekten und Investitionen

Fördermittel begegnen Unternehmern in vielen Varianten: Beratungsförderung, Zuschussförderung, Förderkredite. Der neu aufgelegte IHK-Förderkompass gibt einen kompakten Überblick über Fördermittel, die Gründern und Jungunternehmern grundsätzlich zur Verfügung stehen. Für nähere Informationen bietet die IHK individuelle Förderberatungen an. Im Vorfeld zu beachten ist dabei stets die goldene Regel im Fördergeschäft: Das Vorhaben darf nicht begonnen werden, bevor der Förderantrag eingereicht worden ist!

Der Förderkompass der IHK Düsseldorf hilft Gründern durch den Förderdschungel. (Foto: Melanie Zanin)

Start-up-Woche Düsseldorf

Kompakte Informationen auf über 100 Veranstaltungen an sieben Tagen

Vom 13. bis 20. April 2018 fand zum dritten Mal die Start-up-Woche Düsseldorf statt. Die IHK Düsseldorf war Partner der Veranstaltungen „Digitale Revolution Blockchain“, „Förderprogram für Start-ups“ sowie „Start-up-Hotspot Silicon Valley“. Darüber hinaus bot sie in Eigenregie mit der Veranstaltung „Going International“ Informationen für Start-ups in Sachen Expansion an und zeigte, wie Online-Geschäfte rechtssicher abgewickelt werden können. Auf der Veranstaltung „FuckUp-Night – aus Fehlern lernt man mehr“ berichteten drei mutige Unternehmer und eine mutige Unternehmerin von ihren gescheiterten Projekten.

So sehen Sieger aus (von links): Nils Reichardt, Kai Beisheim, Jonas Sander und Niclas Mantz von Coding Brain beim bundesweiten Wettbewerb „Startup-Teens“. (Foto: IHK)

Zehn Jahre Unterstützung für Gründer_innen

Startercenter NRW beim Kreis Mettmann feiert Jubiläum

Impressionen vom 10-jährigen Jubiläum des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann. (Fotos: Melanie Zanin)

Das Startercenter NRW beim Kreis Mettmann feierte 2018 sein zehnjähriges Bestehen. Die von der IHK Düsseldorf und der Handwerkskammer Düsseldorf getragene Beratungseinrichtung ist eine wichtige Anlaufstelle für Gründer_innen und Jungunternehmer_innen. Das Center bietet individuelle Beratung, Weiterbildung und Begleitung von Gründungsinteressierten, Jungunternehmern und Betriebsnachfolgen. Beim Festakt lobte NRW-Wirtschaftsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart das Engagement des Startercenter NRW. Um die Bedeutung der Startercenter für die regionale Wirtschaft ging es auch in der anschließenden Podiumsdiskussion, an der neben Professor Pinkwart und IHK-Präsident Andreas Schmitz auch Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann, und Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, teilnahmen. Im Anschluss berichteten erfolgreiche Gründer_innen aus der Region von ihren Erfahrungen.

Gewerbe vom Sofa aus anmelden

Elektronische Gewerbeanzeige über die Homepage der IHK Düsseldorf

Wer in Nordrhein-Westfalen sein Gewerbe anmelden will, kann dies ab sofort „vom Sofa aus“, etwa über die Homepage der IHK Düsseldorf, tun – mit dem Gewerbe-Service-Portal NRW. Per Online-Abfrage werden die dafür erforderlichen Daten erfasst und als Gewerbeanzeige direkt an das Gewerbeamt gesandt. Bei Fragen bieten Chatbots oder ein direkter Kontakt zu einem/r kompetenten Ansprechpartner_in schnelle Hilfe. Das Portal ist das Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit von Landesregierung, Kommunen und Kammern, damit Unternehmen ihre Verwaltungsvorgänge zukünftig vom Büro aus abwickeln können.

Das Portal wird in den kommenden Monaten schrittweise zu einer umfassenden Dienstleistungsplattform weiterentwickelt.

Was macht eine/n Unternehmer_in aus?

Studie zum Unternehmertum untersucht das Image des Unternehmers und wie potenzielle Gründer zur Selbständigkeit stehen

Unternehmensgründungen sind der Motor einer dynamischen Wirtschaft: Sie sorgen für neue Ideen und die notwendige Restrukturierung. Die Bereitschaft für den Sprung in die Selbständigkeit sinkt in Nordrhein-Westfalen allerdings seit Jahren. Unklar blieb bislang, aus welchen Gründen der Gründungswille zurückgeht. Diese Frage haben die 16 Industrie- und Handelskammern in NRW mit dem Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zum Anlass genommen, das Unternehmer-Image intensiver zu erforschen.

In einer aktuellen Studie untersuchten sie das Image des Unternehmertums und wie potenzielle Gründer_innen zum Thema Selbständigkeit stehen. Insgesamt 1.448 Teilnehmer_innen, die ein genaues Abbild der erwerbsfähigen Bevölkerung im Alter zwischen 21 bis 45 Jahren darstellen, wurden dazu befragt. Das Image des / der Unternehmers / Unternehmerin ist danach überwiegend gut. Unternehmer_innen werden als verantwortungsvoll, nachhaltig, sozial und innovativ angesehen. Selbstverwirklichung, eigene Interessen und individuelle Fähigkeiten sind die wichtigsten Triebfedern, die Angst vor dem finanziellen Risiko das größte Hemmnis auf dem Weg in die Selbständigkeit. Das Wissen über die Selbständigkeit ist allerdings gering. Das Thema Unternehmertum findet in Schulen und Universitäten zu wenig statt. Dies führt zur Unsicherheit und ist einer der Hauptgründe, warum viele der Befragten, die mit der Selbständigkeit liebäugeln, bisher den Schritt in das Unternehmertum (noch) nicht gewagt haben.

Die IHK Düsseldorf hat zusätzlich eine regionale Befragung von 300 Personen aus der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Kreis Mettmann beauftragt. In der Region Düsseldorf sind danach wesentlich mehr Menschen offen für eine Gründung als im NRW-Durchschnitt. Betrachtet man hingegen die verschiedenen Altersklassen, so ist der Hang zur unternehmerischen Eigenständigkeit bei Menschen im Alter zwischen 21 und 25 Jahren in der Region Düsseldorf deutlich weniger ausgeprägt als im Landesdurchschnitt. Das liegt möglicherweise daran, dass unternehmerische Vorbilder fehlen, denn deutlich weniger Befragte gaben hier an, während der Ausbildung oder im Studium Kontakt zu Unternehmern / Unternehmerinnen zu haben.

Für die IHK Düsseldorf ist dies ein guter Ansatzpunkt, um auch bei jüngeren Menschen die Gründungsneigung zu verbessern. Zum Beispiel gemeinsam mit der bundesweiten Initiative Start-up-Teens. Die Initiative fördert unternehmerisches Denken und Handeln von Schülerninnen und Schülern. Gemeinsam mit Start-up-Teens richtete die IHK 2018 eine Veranstaltung im Flughafen Düsseldorf aus, bei der 100 Schüler ihre unternehmerischen Vorbilder trafen. In einem anschließenden Ideen-Camp in der IHK Düsseldorf konnten die Teenager ihre Geschäftsmodelle gemeinsam mit Mentoren weiter entwickeln. Eines der Teams war in Folge dessen sogar beim bundesweiten Businessplan-Wettbewerb von Start-up-Teens erfolgreich und arbeitet weiter an der Umsetzung seines Gründungskonzepts.

Im Netzwerk gründen

IHK übernimmt die Leitung des Düsseldorfer Gründungsnetzwerks GO-DUS

Im Jahr 2018 hat die IHK Düsseldorf die Leitung des Gründungsnetzwerks Düsseldorf von städtischen Wirtschaftsförderung übernommen. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von 30 Institutionen, die sich zum Ziel gesetzt haben, Gründer_innen in Düsseldorf in allen Phasen – von der Geschäftsidee bis zum Start der Selbstständigkeit – umfassend zu beraten. Das Netzwerk wurde 1999 ins Leben gerufen und bietet Erstinformationen zum Gründungsprozess, individuelle Beratung zum eigenen Unternehmenskonzept, regelmäßige Qualifizierungsangebote für Gründer und Gründerinnen, Beratung zu Finanzierung über Kreditinstitute und öffentliche Fördermittel sowie Kontakt- und Kommunikationsangebote in der Gründungsszene an.

Düsseldorfer Gründertag fand erstmals in der IHK Düsseldorf statt

Während der bundesweiten Gründerwoche lud das Gründungsnetzwerk Düsseldorf am 12. November zum Düsseldorfer Gründertag ein. Der jährliche Gründertag hat sich als Informationsquelle für Gründungsinteressierte seit vielen Jahren etabliert. Vertreter_innen des Gründungsnetzwerks Düsseldorf standen als qualifizierte Ansprechpartner_innen zur Verfügung, gaben hilfreiche Tipps und beantworteten die Fragen der rund 100 gründungsinteressierten Teilnehmer_innen. Workshops, Erfahrungsberichte von Unternehmerinnen und Unternehmern, eine Podiumsdiskussion und die Möglichkeit zum Netzwerken mit anderen Jungunternehmerinnen und Jungsunternehmern rundeten das Angebot ab.

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